MES Anwenderkonferenz: Berichte aus erster Hand zu Agilität und modellbasierter Softwareentwicklung

MES Anwenderkonferenz findet am 11. und 12. Oktober 2018 im Umspannwerk Ost in Berlin statt.

Zum dritten Mal lädt das Berliner Softwareunternehmen Model Engineering Solutions (MES) zur MES Anwenderkonferenz in Berlin ein. Auf diesem Forum treffen sich EntwicklerInnen und TeamleiterInnen der modellbasierten Software-Entwicklung in der Automobil- und Maschinenbau-Branche. In diesem Jahr steht das Thema agile Softwareentwicklung im Fokus der Veranstaltung. In Anwendungsszenarien stellen die ReferentInnen vor, wie in ihren Bereichen Software entwickelt wird. Dabei wird die agile Softwareentwicklung sicherheitsrelevanter Systeme genauso thematisiert, wie Softwarearchitektur und der Umgang mit Softwaremodellen mit hoher Komplexität. Daimler, Ford, Renault, Schaeffler, Plastic Omnium, Insystems, CEVT und dSPACE haben bereits zugesagt bei der MES Anwenderkonferenz 2018 dabei zu sein und ihre Erfahrungen zu teilen – von Kunden für Kunden.

MES Anwenderkonferenz 2018

Next Level: Get Agile!

Agile Methoden gelten als neuester Stand in der Softwareentwicklung. Agile Teams können schnell auf veränderte Anforderungen reagieren und bieten Zwischenlösungen für schnelles Feedback. Modellbasierte Entwicklung trägt zu einer frühen Validierung bei und unterstützt damit agile Prinzipien. Die MES Tool Chain unterstützt sowohl die agile Softwareentwicklung als auch die traditionelle Entwicklung nach dem V-Modell. Dazu gehört auch die Einhaltung von Industriestandards wie ISO 26262, IEC 61508 oder ISO 25119. Die Vortragenden widmen sich den Themen: Was bedeutet Agilität für die Entwicklung in Anwendungsbereichen der Automobil- und Zulieferbranche? Wie wird die Qualität gesichert und wie sieht es mit Prozessanforderungen aus? Um Lösungen, Work in Progress und Herausforderungen der Automobilbranche sowie der Automatisierungstechnik kennenzulernen und ein Forum zum Austausch zu geben, richtet die MES Anwenderkonferenz 2018 ihren Fokus auf die agile Softwareentwicklung.

CEVT, Daimler, dSPACE, Ford, Insystems, Plastic Omnium, Renault und Schaeffler berichten

OEMs und Zulieferer wie Daimler, Ford, Renault, Schaeffler, Insystems, Plastic Omnium, CEVT und der MES-Partner dSPACE stehen bereits im Programm der diesjährigen MES Anwenderkonferenz. Alexander Dolpp von Mercedes-Benz Research & Development North America präsentiert, wie das Refactoring von Softwaremodellen durch den Einsatz von MXRAY bei E-Drive Systemen gelungen ist. Unter dem Titel „Qualité Totale @ Renault Powertrain: CI-based MBD Workbench for Efficient Engine Software“ präsentiert Renault seinen Continuous Integration-Workflow im Bereich Antriebstechnik unter Einsatz von MXAM. Aus dem Fachbereich Lenkung von Ford präsentiert Simon Nolden, wie MXAM eingesetzt wird, um die Modellqualität, welche die ASIL-Levels der verschiedenen Funktionen erfordern, zu überprüfen und zu dokumentieren. Benone Dorneanu von Plastic Omnium gibt in seinem Vortrag Einblicke in die Einführung des modellbasierten Entwicklungsprozesses für Anwendungssoftware nach ISO 26262 und Automotive SPICE 3. Daniel Batz und Tim Schulte von Schaeffler stellen das modellbasierte Konfigurationsmanagement (ConfigML) als ein Beispiel für die Vollständigkeits- & Konsistenzprüfung mit MXAM vor. Azin Akbari und Markus Niklasson von CEVT berichten in ihrem Anwenderbericht „From chaos to launch of a brand new car“ über die Einführung agiler Entwicklung als Antwort auf die Herausforderungen beim globalen Zusammenspiel verschiedener Teams mit gleichem Ziel, aber diffusen Aufgabenstellungen. Aus dem Bereich Robotik präsentiert Stefan Zernickel von Insystems kollaborative Transportroboter in der Logistik, deren Algorithmen mit Hilfe von MES entwickelt und qualitätsgesichert werden. Der MES-Partner dSPACE widmet sich ganz dem Thema agiler Softwareentwicklung mit zentralem Datenmanagement für den Continuous Integration-Workflow mit TargetLink.

Auf einem Blick

Datum: 11. bis 12. Oktober 2018
Konferenzsprache: Englisch
Kosten: 220 € pro Teilnehmer, inkl. Verpflegung im Rahmen der MES Anwenderkonferenz und des Abendprogramms.
Ort: Umspannwerk Ost, Palisadenstraße 48, 10243 Berlin (Friedrichshain-Kreuzberg).
Zielgruppe: Qualitäts-, Projektmanager, Tester, Entwickler, Nutzer der MES-Softwarelösungen und andere interessierte Parteien aus Industrie und Wissenschaft.

Über MES: Software Qualität. Made in Germany.

Model Engineering Solutions GmbH (MES) ist das Kompetenzcenter für modellbasierte Software. Gegliedert in die drei Bereiche MES Quality Tools, MES Test Center und MES Academy bietet MES seinen Kunden optimale Unterstützung für die integrierte Qualitätssicherung. Die MES Quality Tools sind hierfür die Software-Werkzeuge. Der MES Model Examiner® (MXAM) ist die erste Wahl zur Prüfung von Modellierungsrichtlinien. Der MES Test Manager® setzt das anforderungsbasierte Testen in der modellbasierten Entwicklung effizient um. MES M-XRAY® (MXRAY) schafft mit einer präzisen und schnellen Struktur- und Komplexitätsanalyse volle Transparenz der Modellarchitektur. Der MES Quality Commander® (MQC) ist das Qualitätsmonitoring-Werkzeug zur Bewertung der Qualität und Produktfähigkeit einer Software und liefert entscheidungsrelevante Kennzahlen während der Entwicklung eines Produktes. Das MES Test Center bietet Testdienstleistungen vom Anforderungsmanagement über das Ableiten von Testspezifikationen und die automatisierte Testauswertung bis zum Qualitätsmonitoring. Die MES Academy bietet Schulungen und Seminare an. Sie unterstützt Kunden mit firmenspezifischen Beratungs- und Dienstleistungsprojekten bei der Einführung und Verbesserung modellbasierter Entwicklungsprozesse, wie etwa in der Erfüllung von Normen wie IEC 61508, ISO 26262 und ASPICE. Zu den Kunden von MES zählen bekannte OEMs und Zulieferer der Automobilindustrie und Kunden aus der Automatisierungstechnik weltweit. MES ist TargetLink® Strategic Partner der dSPACE GmbH sowie Produktpartner von MathWorks und ETAS. Die MES Academy kooperiert mit der SAE International und LHP University.

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