EINFÜHRUNG IN DIE MODELLBASIERTE ENTWICKLUNG UND QUALITÄTSSICHERUNG EINGEBETTETER SOFTWARE

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DatumSchulungsspracheAlle Infos als Download
22. - 24. Februar 2017DeutschAgenda/Anmeldung Februar 2017
11. - 13. Oktober 2017EnglischAgenda/Anmeldung Oktober 2017



Die 3-tägige Schulung vermittelt Ihnen umfassend, wie eingebettete Software mit Simulink® und Stateflow® im Rahmen von Serienprojekten erfolgreich erstellt und abgesichert wird. Schritt für Schritt führt Sie der Workshop durch das Design und die Erstellung des Simulationsmodells in Simulink und Stateflow bis hin zur Codegenerierung des Seriencodes (mit TargetLink®). Für die Qualitätssicherung des Modells überprüfen wir die Modell- und Software-Architektur, die Einhaltung von Modellierungs-richtlinien sowie die Korrektheit gegenüber den Anforderungen im Modelltest. Die effiziente anforderungsbasierte Testspezifikation wird für die erstellten Modelle durchgeführt und im MiL und SiL Test angewendet. Durch die Auswertung im Regressions- und Back-to-Back-Test wird die funktionale Korrektheit geprüft. Alle Schritte lernen Sie in praktischen Übungen selbst anzuwenden.

Alle Schulungen sind auch als Inhouse-Schulungen verfügbar.
Kontaktieren Sie uns hierzu einfach.

Zielgruppe

Die Schulung richtet sich an Entwickler, Tester, Qualitätsmanager, Safety-Manager, Projektleiter und Teamleiter in deren Fokus die modellbasierte Entwicklung eingebetteter Software auf Basis von MATLAB®/Simulink® in Verbindung mit TargetLink® steht.

Teilnahmebedingungen und -kosten

Kosten: 1.500,00 € zzgl. MwSt.
Der Preis für die Schulung beinhaltet Schulungsunterlagen, Erfrischungsgetränke und Mittagessen.

Frühbucherrabatt: 10% der Teilnahmekosten
Wir gewähren einen Frühbucherrabatt für Schulungsanmeldungen, die 35 Tage (5 Wochen) vor Schulungsdatum bei MES eingegangen sind.

Mehrpersonenrabatt: 25% der Teilnahmekosten
MES gewährt einen Mehrpersonenrabatt für Firmen, die mehr als einen TeilnehmerIn oder mehr als eine Schulung zur gleichen Zeit registrieren.

Finden Sie alle weiteren Teilnahmebedingungen und Kosten unter MES AGB - Training Workshops.

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HIGHLIGHTS
  • Modellbasierte Entwicklung mit Simulink und Stateflow
  • Entwicklung sicherheits-relevanter Software nach ISO 26262
  • Codegenerierung aus Simulink-Modellen (mit TargetLink)
  • Analyse und Bewertung der Modellqualität
  • Modell-Architekturen
  • Modellierungsrichtlinien
  • Modelltest und Testimplementierungstechniken

Referenten

Dr. Hartmut Pohlheim

Dr. Hartmut Pohlheim Portrait Hartmut Pohlheim ist das stabile Rückgrat der Technologieentwicklung. Er ist ein CTO aus Leidenschaft und stemmt Kundenprojekte sowie die interne Softwareentwicklung selbst unter hohem Zeit- und Qualitätsdruck. Unsere Kunden schätzen sein uner­schöpfliches Fachwissen und seine pragmatische Herangehensweise an herausfor­dernde Technologiethemen.

Martin Hill

Martin Hill ist Produktmanager des MES Test Managers® (MTEST) und zudem verantwortlich für Projekte in den Bereichen Qualitätssicherung, Modellierung und Modellprüfung. Herr Hill hat sich nach dem Studium der Luft- und Raumfahrt voll auf das modellbasierte Testen im Automobil konzentriert und Testprojekte erfolgreich leitet.

 

Roman Emmerling

Roman Emmerling ist Automotive Software Engineer bei Model Engineering Solutions. Von der Test-Spezifikation bis zur Test-Evaluation begleitet er seit 2012 als Tester die MES Kundenprojekte. Als Experte im Feld, weiß er, was die Tester wirklich brauchen und bringt dieses Wissen als Tool-Entwickler in die Weiterentwicklung des MES Test Manager (MTest) ein.

 

 

AGENDA - Tag 1

ZEITTHEMA
9:00 UhrBegrüßung und Vorstellung der Teilnehmer
9:30 UhrÜberblick: Modellbasierte Entwicklung und Qualitätssicherung mit Simulink
  • Grundbegriffe der modellbasierten Entwicklung
  • Überblick über Entwicklungs- und Absicherungsaktivitäten
  • Randbedingungen für sicherheitsrelevante Systeme nach ISO 26262
  • 10:30 UhrModellierung eingebetteter Software in Simulink
  • Simulink Modellierungsumgebung
  • Aufbau und Struktur von Umgebungs- und Controller-Modellen
  • Parametrierung von Simulink Modellen
  • Hands-on:
    -Vorstellung der Anforderungen der Modelle
    - Erstellung Simulink-Modul
  • 12:30 UhrMittagspause und offener Dialog
    13:30 UhrModellierung eingebetteter Software mit Stateflow
  • Einführung in das Konzept der Zustandsautomaten
  • Kontrollstrukturen und Flowcharts
  • Stateflow Design-Pattern
  • Hands-on:
    - Erstellung Stateflow-Chart
  • 16:00 UhrAnalyse und Bewertung der Modellqualität
  • Analyse der Modellstruktur
  • Einführung in Komplexitätsmetriken
  • Berechnung der Modellkomplexität
  • Hands-on:
    - Analyse der erstellten Modelle sowie weiterer Modelle
  • ca. 17:00 Uhr Ende

    AGENDA - Tag 2

    ZEITTHEMA
    9:00 UhrDie TargetLink Entwicklungsumgebung
  • TargetLink Blockset
  • Data Dictionary
  • Datentypen, Klassen, Skalierung und Festkomma-Arithmetik
  • Schnittstellen (Signale und Busse)
  • TargetLink Funktionen
  • Konvertierung der Beispielmodelle
  • 10:30 Uhr Implementierung und Codegenerierung mit TargetLink
  • Hands-on:
    - Anreicherung der Simulink/Stateflow Modelle mit Implementierungsinformationen
    - Codegenerierung
    - Codereview
    - Simulation Software-in-the-Loop (SiL)
  • 12:00 UhrMittagspause und offener Dialog
    13:00 UhrGewährleistung der Modellqualität mit Modellierungsrichtlinien
  • Überblick über Modellierungsrichtlinien
  • Modellierungsrichtlinien für die MISRA® und ISO 26262-konforme Modellierung
  • Automatische Prüfung von Modellierungsrichtlinien
  • Hands-on:
    - Prüfung der Modelle auf Einhaltung Modellierungsrichtlinien
  • 15:00 Uhr Gewährleistung der Modellqualität durch Modelltest
  • Ziele, Workflow und Prozessschritte des Modelltests
  • Testspezifikationsmethoden
  • Testevaluierungsmethoden
  • Testdokumentation
  • Tracing der Anforderungen im Modelltest
  • 16:00 UhrAnforderungsbasierte Testfallerstellung
  • Wie sind Testfälle aufgebaut? Welche typischen Grundelemente sind enthalten?
  • Wie funktioniert die Äquivalenzklassenmethode und wobei hilft sie?
  • Testsequenzerstellung mit der Klassifikationsbaummethode
  • Parameter- und variantenabhängige Testspezifikationen
  • ca.17:00 Uhr Ende

    AGENDA - Tag 3

    ZEITTHEMA
    9:00 UhrSystematische anforderungsbasierte Spezifikation von Testsequenzen
  • Definition von Testgruppen und Testsequenzen mit MTCD
  • Beschreibungsfunktionen in MTCD (Funktionen, synchron, asynchron)
  • Parameterhandling mit MTCD
  • Best Practices für Testspezifikationen
  • Hands-on:
    - Vertiefung anhand praktischer Übungen
    - Gemeinsame Erstellung von Testspezifikationen
    - Ausführung der Testsequenzen
    - Nutzung von Parametern zur effizienten Variierung von Testsequenzen
  • 11:00 Uhr Regressions- und Back-2-Back Vergleich
  • Anwendungsbereiche (MiL vs. SiL vs. PiL, Modell-Sim vs. Messdaten)
  • Kombination von Back-2-Back und Regressions-Test mit Testassessments
  • Umwandlung von Outputsignalen in Referenzsignale
  • Hands-on:
    - Automatische Testdurchführung für MiL/SiL/PiL
    - Durchführung und Dokumentation der Testevaluation im Report
    - Definition von Toleranzen (Amplitude und Zeit)
  • 12:00 UhrMittagspause und offener Dialog
    13:00 UhrModell- und Code-Coverage im Modelltest
  • Model-Coverage für alle MiL-Testplattformen
  • Code-Coverage
  • Hands-on:
    - Erhöhung der Modell-/Code-Coverage durch strukturbasierte Testfälle
    - Interpretation und Auswertung der Coverage-Reporte
  • 14:30 Uhr Ergebnis- und Fortschrittsübersichten
  • Wie korrekt sind die Anforderungen im Testobjekt umgesetzt?
  • Wie ist die Qualität der Testergebnisse? (Testkatalog, Testreport)
  • Wann bin ich mit der Entwicklung/Qualitätssicherung fertig?
  • Hands-on:
    - Wie sieht ein effizienter Workflow bei Lasten-/Pflichtenheft-Änderungen aus?
    - Anpassung von Testspezifikation und Testassessment nach Anforderungsänderung
  • Gesamtüberblick zum Verlauf der Entwicklung und Projektqualität
  • 16:00 UhrAuswertung des Workshops
    ca.17:00 Uhr Ende